Die BAUER AG hat ihre für das Gesamtjahr 2011 ausgegebene Prognose insbesondere wegen deutlicher Einbrüche im Segment Bau, korrigieren müssen.
Wie der Konzern heute zugab, erwartet man für das Gesamtjahr nunmehr eine Gesamtkonzernleistung von nur noch 1,35 Mrd. Euro sowie ein EBIT von etwa 80 Mio. Euro und ein Periodenergebnis von gut 30 Mio. Euro. Zuvor hatte der Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von bis zu 1,4 Mrd. Euro, ein Periodenergebnis von 40 bis 45 Mio. Euro sowie ein EBIT von etwa 88 bis 96 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
Bauer erläuterte auch, dass das Konzernergebnis zum Ende des dritten Quartals mit 14,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 21,0 Mio. Euro von Plan abweiche. Doch ein sehr guter Auftragsbestand von etwa 740 Mio. Euro, der um 26 Prozent über dem Vorjahreswert von 588 Mio. Euro liege, stünde dem entgegen. Verzögerungen beim Baubeginn sowie Störungen im Bauablauf bei einigen Großprojekten im Bausegment hätten die unerwartet schwache Ergebnisentwicklung deutlich beeinflusst, die zu Leistungs- und Ergebnisminderungen geführt hätten. Zusätzlich haben die Leistungs- und damit auch Ergebnisausfälle in den Krisenregionen des Mittleren Ostens – speziell in Ägypten – einen negativen Effekt auf die Gesamtgeschäftsentwicklung, so der Konzern.
Die BAUER Aktie ist mit über 17 Prozent auf nur noch 17,68 Euro abgestürzt. Die Aktienindikatoren mahnen zur Vorsicht.