BaFin warnt vor illegalen Fax-Spam

Nach Informationen der BaFin werden derzeit Aktien diverser Gesellschaften per Telefax offensiv zum Kauf empfohlen. Die zum Teil handschriftlich verfassten Schreiben weisen auf eine angeblich bevorstehende Übernahme der jeweiligen Gesellschaft hin. Den Empfängern der Telefaxe wird massiv geraten, diese Aktien zu erwerben. Es werden hohe Kursgewinne in Aussicht gestellt.

Empfohlen werden nach Kenntnis der BaFin bisher folgende Gesellschaften:

  • Dynamic Systems Holdings Inc. (ISIN CA2680111036)
  • Idea Fabrik Plc. (ISIN GB00B61CVK31)
  • Meteor AG (ISIN DE0006638935) und
  • Adera Energy PLC (ISIN GB00B3RZ0203)

Drei der fünf Gesellschaften distanzieren sich inzwischen vom Inhalt der Faxe. Es handle sich um die gezielte Verbreitung falscher Gerüchte.

Die BaFin rät daher allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien der Gesellschaften sehr genau zu prüfen, wie seriös die Angaben zu den angeblich bevorstehenden Übernahmeangeboten sind. Insbesondere mache es Sinn, sich über die betroffenen Gesellschaften auch aus anderen Quellen zu informieren.

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Nintendo rückt von optimistischer Ergebniserwartung ab

Wie Nintendo mitteilte, hat das Unternehmen im dritten Quartal dieses Jahres einen Verlust von etwa 187 Millionen Euro zu verkraften.

Vor allem der starke Yen, der Exporte verteuere, habe das Geschäft verhagelt. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 30,9 Milliarden Yen verbucht werden. Die Gewinnerwartung für das Jahr 2011 wurde nun von 35 Milliarden Yen auf nur noch 1 Milliarde Yen deutlich abgesenkt. Die Nintendo-Aktie hat heute knapp 5 Prozent verloren und notierte an der Frankfurter Börse bei nur noch 101,20 Euro. Die Aktienindikatoren zeichnen kein positives Bild für die nahe Zukunft.

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Hoffnung bei Heidelberger Druck

Die Unterstützung bei 1,40 Euro hat die Abwärtsbewegung gestoppt. Zwei Tage lang pendelten die Tagestiefs um die 1,40 Euro, doch hat sich die Aktie im XETRA-Handel heute auf  1,51 Euro nach oben bewegt. Ein Plus von immerhin rund 8 Prozent.

Die Konsolidierung der letzten Tage von 1,73 Euro auf 1,40 Euro dürfte damit bei Heidelberger Druck aller Voraussicht nach beendet sein. Zur Festigung des stabileren Trends langsam wieder nach oben muss aber eine Hürde bei 1,59 Euro genommen werden, erst dann können die Aktionäre wieder mit einem Wert um die 1,73 Euro als wahrscheinlich ins Auge fassen. Doch erneute Rückschläge sind nicht ausgeschlossen. Die Aktienindikatoren zeichnen z. Zt. kein einheitliches Bild.

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Deutsche Bank Aktie gewinnt gegen den Trend

Die Schuldenkrise kann offensichtlich derzeit der Deutsche Bank nichts anhaben. Deutschlands Bank Nummer 1 kann im dritten Quartal einen Nettogewinn von 777 Millionen Euro aufweisen. Im vorigen Jahr hatten Sonderabschreibungen wegen der übernommenen Postbank noch schwer zu Buche geschlagen und einem milliardenschweren Verlust hinterlassen. Das operative Geschäft war aber im letzten Jahr deutlich besser. Um Sondereffekte bereinigt lag der Vorsteuergewinn mit 942 Millionen Euro 28 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Insbesondere das Investmentbanking ist durch die europäische Schuldenkrise in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Gewinn hier lag bei nur noch 70 Millionen Euro; im Vorjahr hatte er noch bei 1,1 Milliarden Euro gelegen. Die Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen belaufen sich auf 228 Millionen Euro. Doch das Privatkundengeschäft konnte, in dem der Vorsteuergewinn um 27 Prozent auf 310 Millionen Euro gesteigert werden.

Die Deutschen Bank Aktie reagierte auf die Veröffentlichung mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 28,68 Euro.

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Lufthansa Aktie, eine Chance?

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa kann zum dritten Quartal nicht wirklich mit Erfolgsmeldungen aufwarten. Doch das überrascht niemanden. Immerhin hatte es noch vor einigen Wochen eine Gewinnwarnung gegeben. Das Umfeld  ist derzeit schwierig, meint ein Analyst in seiner Studie.

Noch hat die Lufthansa den Widerstand bei 10,00 Euro zu überwinden. Erst dann kann man wieder ein Kaufsignal geben. Wer jetzt ein wenig spekulieren möchte, sollte sich vielleicht eine überschaubare Anzahl an Lufthansa-Aktien mit Kursziel 12,35 Euro ins Depot legen.

Der Aktienindikator

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Nokia Aktien geben nach

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia hat am Donnerstag im Bericht zum dritten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang zugeben müssen. Der Nettoverlust lag nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 68 Mio. Euro bzw. 2 Cent pro Aktie, im Vergleich zum Vorjahr war noch ein Gewinn von 529 Mio. Euro bzw. 14 Cent pro Aktie verzeichnet worden (ISIN FI0009000681 / WKN 870737).

Nokia verkaufte im Berichtszeitraum 106,6 Millionen Mobilfunkgeräte. Das sind 3 Prozent weniger  in Vergleich zum Vorjahr, aber 20 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Analysten der UBS weisen in ihrer heutigen Studie zu Nokia darauf hin, dass sich der Konzern in einer strukturellen Problemlage befände. Solange es keine größere Klarheit bezüglich einer Differenzierung im Smartphone-Bereich gebe, stünde Nokia trotz solider Absatzzahlen im unteren Preissegment vor erheblichen Herausforderungen. Die Analysten von der Citigroup raten gar bei reduzierten Ergebnisprognosen zum Verkauf der Nokia-Aktie. Man gehe bei der Citigroup nicht davon aus, dass sich die Bruttomarge im Handy- und Smartphone-Geschäft während der kommenden zwölf Monate verbessere.

Die Aktienindikatoren weisen auf Zurückhaltung hin. Die Nokia Aktie gibt zur Stunde um 1,7 Prozent auf 4,663 EUR nach.

Der Aktienindikator

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Terrasun AG aus dem Aktienhandel genommen

Die Aktie der Terrasun ( ISIN: GB00B3Y4VF01) ist nach einem hoffungsvollen Start und der Ankündigung vieler interessanter Projekte (Start im 18. April 2011 mit 3,28 Euro) am Freitag, den 14. Oktober 2011 aus dem Handel genommen worden. Am Vortag hatte sie den absoluten Tiefpunkt mit nur noch 5 Cent pro Aktie erreicht. Für die Terrasun AG zeichnen die Herren Fritz-Peter Kuss als Verwaltungsrat sowie Cem Gökpinar und Franz-Josef Schnorbach als Direktoren verantwortlich.

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